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Thermoholz aus Österreich – mit gutem Gewissen entspannen

Geschrieben von PEFC Austria
Gartenholz

Wien, März 2004, PEFC Austria

Die Natürlichkeit und Ausstrahlung von echtem Holz ist einmalig und mit nichts zu vergleichen. Heimisches Thermoholz bietet nun eine ästhetische und haltbare Alternative zu Tropenhölzern. Es ersetzt in Zukunft chemische Imprägnierung.

Das oberösterreichische Unternehmen Mitteramskogler (www.mitteramskogler.at) veredelt heimisches Laubholz und verwandelt es in einen langlebigen, resistenten Werkstoff, der prädestiniert ist für Garten- und Außenbereiche. Dabei wird das Laubholz in der Thermokammer einer Hitzebehandlung unterzogen. Der Einsatz von Imprägnierungen und chemischen Tränksalzen ist dadurch nicht notwendig. „Wir erreichen durch die Thermobehandlung die gleiche Haltbarkeit wie tropisches Teakholz und können daher weitgereiste Tropenhölzer ersetzen“ so der Unternehmer Hubert Mitteramskogler. „Dieses Holz nimmt kaum Wasser auf und ist auch für Bereiche mit schwankender Luftfeuchtigkeit und Temperatur geeignet“.

Ökologisch orientierte Architekten haben das High-Tech-Holz bereits entdeckt. Einer der bekanntesten Holzbauer Österreichs, Johannes Kaufmann aus Vorarlberg: „Thermoholz ist wegen seiner hohen Funktionalität und ökologischer Verträglichkeit ein von mir bevorzugtes Material für Terrassen und Außenbereiche“.

Während in Deutschland bereits ein generelles Verbot für Tropenhölzer und druckimprägnierte Materialien für öffentliche Einrichtungen besteht, setzen immer mehr österreichische Gemeinden auch ohne ein solches Verbot auf langlebiges Thermoholz. „Neben ökologischen Aspekten ist im kommunalen Bereich die Funktionalität entscheidend. Wir haben den gesamten Liegebereich unseres neuen Freibades aus Thermobuche gefertigt“ so der Weyrer Bürgermeister Gerhard Klaffner.

Dem Unternehmen Mitteramskogler wurde für das veredelte Holz das österreichische Umweltzeichen und der OÖ Innovationspreis verliehen. Das verarbeitete Material stammt ausschließlich aus nachhaltig bewirtschafteten, heimischen Wäldern und ist PEFC-zertifiziert.

Als Exportartikel haben sich die Thermodielen bereits etabliert. So sind in Japan und China die ersten Großflächen bereits verlegt und weitere Projekte in Planung.

(Pressemitteilung PEFC Austria)


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