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Das war die >Austrobau 2004< in Salzburg

Geschrieben von Holzweb
Holzbau

SALZBURG (23. Februar 2004). - "Die Bereitschaft, in Baumaßnahmen zu investieren ist zurückgekehrt, parallel dazu ist das Interesse an ökologieorientiertem Bauen stark im Steigen. Wenn man das hier gezeigte Interesse auf Nachfolgeaufträge umlegt, kann nach einer mehrjährigen Durststrecke die Bauwirtschaft mit einer deutlichen Konjunkturbelebung rechnen," bringt Direktor Johann Jungreithmair, Vorsitzender der Geschäftsführung von Reed Exhibitions Messe Salzburg, nach vier Messetagen die Bilanz der >Austrobau 2004< auf den Punkt. Die publikumsoffene internationale Fachmesse für Bauen, Wohnen und Energiesparen, die Sonntag Abend (Anm.: 22. 2.) im Messezentrum Salzburg zu Ende gegangen ist, hat nicht nur insgesamt 32.537 Besucher mobilisiert, was zur Freude der 470 Aussteller einem Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht, sondern signalisiert gleichsam erfreulich positive Konjunkturaussichten.


Damit schreibt die >Austrobau 2004< den Trend fort, der sich bereits vor einer Woche bei der im MessezentrumWienNeu gleichfalls von Reed Exhibitions veranstalteten Baufachmesse >Bauen & Energie< abgezeichnet hat. "Die positiven Konjunktursignale beider Messen, die von insgesamt rund 80.000 Besuchern frequentiert wurden, sind eindeutig und werden - wie in Wien - auch in Salzburg von den Ergebnissen der unabhängigen Besucherbefragung untermauert," betont Johann Jungreithmair.

Umfangreiche Bauvorhaben

Gemäß Umfragedaten auf der >Austrobau< planen fast 60 Prozent der Messebesucher im Laufe der nächsten sechs Monate konkrete Baumaßnahmen. 30,4 Prozent davon gaben an, dabei mehr als 73.000 Euro ausgeben zu wollen, 41 Prozent wollen zwischen 18.000 und 73.000 Euro investieren und ein Fünftel immerhin bis zu 18.000 Euro.

Entsprechend fielen auch die Antworten nach der Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung aus, mit der sich deutlich mehr als die Hälfte der Befragten (57,3 %) sehr zufrieden bzw. zufrieden erklärten. Rechnet man noch die 34 Prozent hinzu, die mit "befriedigend" antworteten, ergibt sich mit 91,3 Prozent ein insgesamt ganz klar optimistisches Bild. Das Hauptkontingent der Besucher stellten naturgemäß Interessenten aus dem Großraum Salzburg, gefolgt von den östlichen (Oberösterreich: 18,7 %) und westlichen Nachbarn (Bayern: 12 %).

Ökologie stark im Trend

Informationsgewinnung und Marktüberblick waren die vorherrschenden Motive für den Messebesuch, Beratung zu konkreten Fragen suchte knapp ein Viertel (24,6 Prozent). Im Ranking der Interessensschwerpunkte stand der Bereich Heizen/Energie/Umwelttechnik (38,8 %) an erster Stelle, gefolgt von den Themen Neu-/Holz- und Rohbau (29,6 %), Renovieren/Ausbau (25,7 %), Wohnen/Einrichtung (24,4 %). Die erstmals konzentriert präsente Baubiologie motivierte fast jeden Zehnten zum Messebesuch (9,1 %). "Daraus ergibt sich in der Summe eindeutig, dass die Ökologieorientierung zunehmend den Trend vorgibt," stellt Messeleiter Max Poringer fest. Großer Andrang herrschte in diesem Sog sowohl bei dem thematisch breit aufgefächerten Fachvorträgen als auch bei den Ausstellern des Ökodorfs, dem Schwerpunktbereich Holz, der großen und effektvoll inszenierten Gartenschau sowie der Beratungsinsel des Baugewerbes.

Insgesamt hat das Messekonzept der >Austrobau 2004< die völlige Zustimmung der Besucher gefunden. 94,2 Prozent der befragten Besucher zeigten sich mit der Messe generell sehr zufrieden oder zufrieden, wobei im Speziellen das Ausstellungsangebot und die Kompetenz sowie Qualität der Aussteller hervorgehoben wurden.

Verkehr bestens bewältigt

Bestens bewährt hat sich bei der diesjährigen >Austrobau< abermals die Verkehrsinfrastruktur. Sowohl die Parkplätze am Messegelände als auch die zusätzlich beim Stadion Klessheim zur Verfügung stehenden Flächen konnten den Besucheransturm problemlos aufnehmen. Auch die Möglichkeit der Gratis-Benützung der O-Bus-Linie 1 zum und vom Messezentrum trug wesentlich zur Entlastung bei. Dementsprechend froh äußerte sich Reed-Direktor Johann

Jungreithmair: "Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir bei Großveranstaltungen wie der >Alles für den Gast Herbst<, >Tourf/Hohe Jagd< oder jetzt der >Austrobau< die Verkehrsabläufe für alle befriedigend lösen konnten. Die Besucher hatten ausreichend Parkfläche in der Nähe der Messehallen bzw. eine praktische Anreisemöglichkeit mit dem öffentlichen Verkehrsmittel, und die Anrainer wurden damit so wenig wie möglich belastet. Möglich wurde dies auch durch die wieder exzellente Zusammenarbeit mit der Exekutive, für die wir sehr dankbar sind."

>Austrobau< als 1 A-Marktplatz

Der Stellenwert der >Austrobau< wurde von 82 Prozent der Befragten, von denen sich jeder sechste als Fachbesucher deklarierte, als konstant hoch eingeschätzt, 15 Prozent meinten sogar, dass die Bedeutung der Messe in Zukunft noch zunehmen werde. Und drei von vier befragten Besuchern (76,7 %) erklärten schon jetzt, die >Austrobau< auch im kommenden Jahr besuchen zu wollen.

Die Bedeutung der >Austrobau< hatte auch Ing. Erwin Thoma, Gründer und Geschäftsführer der Thoma Holz GmbH, als Branchensprecher bei der Eröffnung der Messe unterstrichen: "Wir haben in Österreich in der Holzbausparte eine Reihe von Klein- und Mittelunternehmen, die ganz wesentlich zur internationalen Geltung unserer Branche beitragen und für die die

>Austrobau< der heimische 'Marktplatz' ist, neueste Entwicklungen um Trends vorzustellen.

(Presseinformation: Reed Messe Salzburg GmbH/Pressebüro)


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